EU-Vorschlag für AML-Regel erzwingt zwei weitere Krypto-Austauschaktionen ohne Geschäftsbetrieb
Die EU hat kürzlich einen neuen Rechtsrahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche ausgearbeitet.

Viele Bitcoin Era Kryptounternehmen verlassen den Markt

Simplecoin, ein Krypto-Mining-Pool und Chopcoin, eine Bitcoin Era Gaming-Plattform, werden aufgrund der von der EU vorgeschlagenen AML-Vorschriften den Bitcoin Era Betrieb einstellen. Simplecoin hat auf seiner Bitcoin Era Website eine Mitteilung veröffentlicht, in der es erklärt, dass es in Kürze stillgelegt wird. Er fügte hinzu, dass die neuesten AML- und KYC-Vorschriften der EU der Grund für ihre Entscheidungen seien. Der Austausch wies darauf hin, dass diese Anforderungen im Widerspruch zu den Grundprinzipien von Kryptowährungen wie Datenschutz und Dezentralisierung stehen.

Christian Grieger, Mitbegründer von Simplecoin, betonte zu der Ankündigung: „Die Firma hat über 42.000 Benutzer und zwei Mitarbeiter. Der Bergbau muss allen zugänglich gemacht werden, und die Privatsphäre ihrer Nutzer darf nicht gefährdet werden.“

Simplecoin-Nutzer müssen bis zum 20. Dezember 2019 Geld abheben. Die Börse erwartet auch, dass bis zum 31. Dezember 2019 alle Kontodaten gelöscht werden.

Bitcoin

Chopcoin Notiz

Die Bitcoin-Gaming-Plattform nannte auch die von der EU vorgeschlagene AML-Verordnung als Grund für ihre Entscheidung, den Betrieb einzustellen.

Grieger, der auch Mitbegründer von Chopcoin ist, wies darauf hin, dass Chopcoin „über dreihundertfünftausend Benutzer plus zwei Mitarbeiter“ habe.

Er behauptete auch, dass Chopcoin und Simplecoin nie Gelder von Risikofirmen oder Investoren gesammelt hätten.

Auch andere Kryptounternehmen waren betroffen

Die von der EU vorgeschlagene Geldwäscheverordnung hat mehr Unternehmen als Simplecoin und Chopcoin betroffen. Erst letzte Woche hat Krypto-Zahlungsstart BottlePay angekündigt, dass es bis zum 31. Dezember abgeschaltet wird.

Ebenso CryptoBridge, ein dezentraler Krypto-Austausch. Alles in allem hat die neue EU-Verordnung den Krypto-Raum stark belastet. Wahrscheinlich werden bald mehr Kryptowährungsunternehmen ihre Geschäfte schließen müssen.

Die neue Verordnung tritt am 10. Januar 2020 in Kraft.

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